Geistiges Familienstellen
Oft belasten Konflikte oder schwere Schicksale eine Familie.
Irgendetwas im (Familien-)System ist nicht (mehr) in Ordnung. Vielleicht nehmen wir es nur unbewusst wahr, aber wir spüren es.
Vielleicht spüren wir auch Dinge, die gar nicht unsere sind?
Dann finden wir nicht mehr den nötigen Halt und die Sicherheit, aus der heraus wir uns entwickeln, und ein erfolgreiches Leben leben können.
Familienstellen ist keine herkömmliche Therapieform; es ist eine Methode zur aktiven Lebenshilfe.
Innerhalb einer Aufstellung wird die Ursache für diese "Unordnung" anschaulich und "lebendig" gemacht; man sieht von außen auf die verborgene Wahrheit, hinter dem scheinbar Offensichtlichen.
Die versteckten, unbewussten familiären Bindungen und Dynamiken werden aufgedeckt.
Familienstellen erleichtert unsere Seele, es verschafft uns tiefe Einblicke und Erkenntnisse in systemische Beziehungen. Eine Tür kann sich öffnen und wir kommen in ein tieferes Verstehen.
Mit Hilfe von sog. Stellvertretern kann innerhalb der Gruppe eine harmonische Lösung gefunden und ein Heilungsprozess angestoßen werden.
Oft erreichen wir hilfreiche Perspektivwechsel und emotionale Durchbrüche. Dann können wir unsere Position im System neu einordnen. Im Heilungsprozess können wir Loslassen, verstehen, annehmen und verzeihen.
Wann macht eine Aufstellung Sinn?
Wenn es in einem Familiensystem z.B.
- sich immer wiederholende Verhaltensmuster oder immer gleich verlaufende Streitigkeiten ohne Ergebnis gibt;
- schwere oder chronische Krankheiten über mehrere Generationen vorkommen;
- Jemand schon sehr früh verstorben ist; (Kleinkinder oder Babys)
- es Situationen gibt, bei denen Eltern und Kinder emotional nicht mehr zueinander finden;
- Schuldgefühle oder Schuldzuweisungen gibt, die eine Versöhnung schwer machen;
- bei Essstörungen, Drogenmissbrauch oder anderen "Süchten" oder bei Depressionen und Burn-out.
- Wenn Du das Gefühl hast, immer wieder schwere Schicksalsschläge oder Ungerechtigkeit erleiden zu müssen.
- Wenn Deine Beziehung in einer tiefen Kriese steckt, oder bei allen, scheinbar festgefahrenen, zwischenmenschlichen Problemen...
Wenn mich das Familenstellen interessiert, ich mir aber noch nicht sicher bin...?
Nicht jeder, der zu einem Seminar kommt, muss ein eigenes Anliegen zum Aufstellen mitbringen.
Wirklich wichtig, sind die "Stellvertreter", die sich als Helfer im Lösungsprozess zur Verfügung stellen, und ohne die eine Aufstellungsarbeit in dieser Form gar nicht möglich wäre.
Als Stellvertreter kannst Du einfach da sein, für Dich und für die anderen Teilnehmer, mit dem guten Gefühl, zu helfen und so mehr im Hintergrund beobachten.
Du entfliehst für ein paar Stunden dem stressigen Alltag, bist ganz ohne Leistungsdruck, ohne Zwänge und Rechtfertigungen; und tauchst trotzdem ein Stückchen in die Welt Deiner Seele ein. Auf einer anderen Ebene Deines Bewusstseins. Und manchmal löst sich mit der Zeit auch "nur" durch Dein passives Mitwirken, irgendwo ein Knoten in Deinem Leben.